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 Erste Homöopathie-Klinik in Deutschland feierlich eröffnet

Einzigartiges Konzept soll im Stahlbad umgesetzt werden



Feierlich eröffnet im Beisein von über 100 geladenen Gästen wurde jetzt die neue Hahnemann-Klinik im Stahlbad Imnau. Sie ist die bisher einzige Homöopathische Klinik in der Bundesrepublik mit dem Ziel, der Heilung von chronischen Krankheiten sowie psychische Betreuung von Tumorpatienten. Die Klinik der Heilkunst mit derzeit 22 Betten wird von den beiden Homöopathie-Ärzten Heinz Huber und Dr. Uwe Friedrich geleitet. Ihnen zur Seite steht ein 6-köpfiges Team zur Betreuung der Patienten aus Krankenschwestern, Meditationslehrer und einer Psychotherapeutin. Nach einem Stehempfang und musikalischen Eröffnungsklängen eines Blockflötenduos sprach Geschäftsführer Dr. Udo Schulz von der Kölner Betreiberfirma Summit im historischen Kursaal von einem zukunftsweisenden Schritt des Stahlbades. Die Entscheidung für eine Homöopathische Klink fiel aufgrund einer Welle von konkreten Anfragen. Dr. med. Schulz dankte dem Orden aus Hegne, welcher sich für die Erhaltung des Standorts Bad Imnau entschieden habe. „Trotz massiven Widerstands mit allen Härten von ehemaligen Mitarbeitern sei es der Betriebsleitung um Rainer Damke jetzt gelungen, dieses neuartige Gesundheitskonzept zu realisieren“, so Schulz. Es bestehe bereits ein Versorgungsvertrag mit den gesetzlichen Krankenkassen für die neue Homöopathieklinik. Die Vergütung der einzelnen Leistungen sind jedoch kassenabhängig und muß zusätzlich privat bezahlt werden.

Provinzrätin Schwester Regina Teresa vom Orden der Barmherzigen Schwestern aus Hegne zeigte sich dankbar, dass das intakte Erbe der Schwestern in Bad Imnau jetzt weitergeführt werde. Die Glückwünsche seitens der Akademie Homöopathie Bad Imnau überbrachte die Vorsitzende Frau Vrecko Carla und überreichte Präsente mit der Hoffung auf einen guten Start der Klinik. „Es wäre eine Todsünde gewesen diesen Standort, welcher über Jahrzehnte mit viel Mühen und Fleiß aufgebaut wurde, jetzt zu schließen“, meinte Haigerlochs Bürgermeister Roland Trojan. Trotz aller Unsicherheiten aber auch voller Zuversicht ist es gelungen, das Stahlbad zu erhalten und einige Schwestern als Eckpfeiler für die wichtige Aufgabe der Pflege der Patienten in Bad Imnau zu halten. Aufgrund der guten Voraussetzungen mit der intakten Natur, dem Mineralwasser und dem renoviertem Gebäudekomplex sehe er zuversichtlich in die Zukunft für die einzigen Kureinrichtung des Kreises und wünschte ein herzliches Glückauf.

Die leitenden Ärzte Heinz Huber und Dr. Uwe Friedrich stellten dann ausführlich das zukünftige Konzept der Klinik vor. Ziel ist es, so Huber, Naturheilmittel zu finden welche den Patienten weiter helfen. Dabei sollen auch die Lebensgewohnheiten wie Ernährung, mehr Bewegung, Förderung der seelischen Stabilitäts- und Selbstmanagement-Fähigkeiten verbessert werden und Mittel storniert werden, welche die Heilung verhindern. Es werden in ausführlichen Gesprächen Wege für den Patienten aufgeführt, welche in dem rund dreiwöchigen stationären Aufenthalt durchgeführt werden sollen. Eine weitere Zielvorgabe der Ärzte sind die Visionen eines Homöopathischen Lehrkrankenhauses mit den Angeboten von Seminaren mit Vorträgen, Übungen, Anregungen und Meditation. 
 

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Aktualisierungsdatum  11.09.2011
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