Mit ihm als Geschäftsführer begann für das bisher
ausschließlich von Ordensfrauen geleitete Stahlbad eine neue Ära, so
Schwester Regina. In ihren Dankesworten hob die Provinzoberin besonders
seine Kollegialität, Offenheit und Herzlichkeit im Umgang mit den Menschen
hervor. So habe er das Vertrauen der Schwestern, der Mitarbeiter und der
Gäste gewonnen und zu einem guten Arbeitsklima beigetragen. Mit Tatkraft
habe Dietmann anstehende Veränderungen in Angriff genommen und den Betrieb
erfolgreich geleitet. Auch in den Jahren nach dem Einbruch durch die
Gesundheitsreform, die alle Kurbetriebe hart
getroffen habe, stellte er sich mit neuen Ideen und
Initiativen der schwierigen Situation. Als Zeichen der Dankbarkeit
überreichte Schwester Regina Dietmann eine Pflanze, verbunden mit dem
Wunsch, dass er im neuen Arbeitsfeld wieder tief Wurzeln fassen könne.
Auch der Vorsitzende der MAV Siegbert Stehle und der
ärztliche Leiter Dr. Rainer Blumenschein brachten ihre große Wertschätzung
für den bisherigen Geschäftsführer und ihre Hochachtung für dessen in zehn
Jahren geleistete Arbeit zum Ausdruck. Beide überreichten ein Geschenk und
bekundeten den Wunsch, weiterhin in gutem Kontakt mit
Dietmann zu bleiben.
Heinrich Dietmann selbst wertete in seinen Abschiedsworten
die zurückliegenden Jahre als positive Epoche seines Lebens, auch wenn seine
Aufgabe ihn manche schlaflosen Nächte gekostet habe. Er äußerte seine Freude
über die Anwesenheit so vieler, mit denen er Freude, Sorgen und Arbeit
geteilt habe und erwähnte auch manchen konstruktiven Streit in der Sache
Stahlbad.
Im Anschluss an die von Klaviermusik umrahmte Feierstunde
bot ein Stehempfang die Gelegenheit zu Begegnung, Gespräch und persönlichem
Abschied.