Wakatanka
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Ein Gruoler Musical-Traum ging in Erfüllung
Über 1200 begeisterte Besucher im Steinbruch
Mit dem Wetter noch Glück gehabt
Da
meinte es der Indianergott „Manitu“ nochmals gut mit den Gruoler
Wakatanka-Organisatoren. Lange Zeit stand die ausverkaufte Aufführung des
Musicals am Samstag im Steinbruch Schneider aufgrund des Dauerregens am
Morgen auf der Kippe. Doch am frühen Nachmittag brach die Wolkendecke auf
und die Sonne trocknete das Steinbruchgelände bis zur abendlichen Aufführung
nahezu ab. Rund 1200 Besucher waren dann Zeuge einer hervorragenden
musikalischen und schauspielerischen Darbietung, welche über 150 Akteure aus
Gruol dem begeisterten Publikum in einem knapp eineinhalbstündigen
Indianer-Musical vor einer gigantischen Felsenlandschaft präsentierten. Der
Dirigent des Gruoler Musikvereins, Karlheinz Gaus, hatte die Idee dieses
Musicals unter Beteiligung vieler Vereine und Organisationen als Projekt zu
organisieren und dabei die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Vereinen und
Schulen in der Gemeinde zu fördern. Dass diese Vorgabe so gut funktionierte,
übertraf die Erwartungen gar noch. Die Freude am Singen und Spielen war
schier in jedem Ton, in jeder Bewegung sicht- und hörbar. Da waren nicht nur
die Aktiven des Musikvereins Gruol sondern auch der Schülerchor der Klassen
eins bis sechs sowie die 14 Hauptdarsteller aktiv. Als Erzähler fungierte
Edgar Thorwart und etwa 20 aus dem Anhang der Musiker rekrutierte Personen
bildeten das Indianervolk.

Die Tanzgarde des Narrenvereins tanzte in einem
Saloon und auch die Reiterfreunde Gruol bereicherten das Stück mit Pferden
und einem Planwagen. Andere Vereine wie das Jugendhaus bauten die
Westernkulissen wie Indianertipis und den Saloon auf, während hinter den
Kulissen der Sportverein und Narrenverein für die Bewirtung der Gäste, die
Feuerwehr für die Verkehrsregelung und der Liederkranz für die „Security“
sorgte und die mit Bussen chauffierten Besucher an ihre Plätze vor der 60
Meter langen Naturbühne einweisten. „Die Nacht vergeht und das Indianerdorf
erwacht“. Mit diesen Worten fing Erzähler Edgar Thorwart auf den
Planwagen sitzend mit der Geschichte der Wakatankas, wo eigentlich die
Kinder die Hauptrollen spielten. Mehr noch – das Stück erzählte glaubhaft
von der Tatsache, dass Kinder mit ihren Fähigkeiten Erwachsene nicht bloß
überraschen sondern gar übertreffen können. Die bemerkenswert unbeschwerte
Bühnenpräsenz der Mädchen und Buben ließ ahnen, dass in solchen Projekten
nach wie vor ein unglaubliches Potenzial zur musischen Frühforderung liegt.

Dass die von Karlheinz Gaus verlängerte Geschichte von Wakatanka gut
eineinhalb Stunden in Anspruch nahm, nahm man so gar nicht wahr. Charme,
Spielwitz und eine unerhöhte Textsicherheit machten klar, dass
offensichtlich auch die Auswahl an Schauspielerinnen und Schauspieler sehr
erfolgreich verlaufen war. Aufwendig auch die Indianerkostüme und die Masken
der Darsteller. Immer wieder waren humorvolle schwäbische Akzente eingesetzt
oder der schwule „schlaue Fuchs“, alias Joachim Gaus, brachte den Zuhörer
immer wieder zum Lachen. Genau wie die Wakatanka-Kinder der Geschichte zu
ihrem Happy-End verhelfen, bekam die Musical-Aufführung ihren wohlverdienten
Beifall, der eine ehrliche Begeisterung verriet. Bei leider wieder
einsetzendem Regen dankte Häuptling Wachsames Auge (Alexander Brendle) am
Schluß allen Darstellern, Sponsoren, Helfern und besonders dem Schotterwerk
Schneider für die Bereitstellung dieser einmaligen Location. Die zahlreichen
Proben, welche sich über ein halbes Jahr hin zogen, waren nach den stehenden
Ovationen schnell vergessen. Den Darstellern und Organisatoren war die
Freude über den tollen Erfolg bei der abschließenden Winnetou-Melodie ins
Gesicht geschrieben.
Es war ein einmalig schönes Erlebnis ! Hough Wakatanka ! gh

Wie im
Wilden Westen fühlten sich über 1200 Besucher bei der samstäglichen
Musicalaufführung „Wakatanka“ im Steinbruch bei Weildorf. Das „Gruoler
Gesamtprojekt“ mit über 150 Akteuren auf der Bühne wurde zu einem bisher
einmaligen Erfolg für die Veranstalter. Jung und Alt von 11 – 70 Jahren
waren im Musical-Fieber !
Leider mußte ich
die 160 Fotos von der Aufführung wegen erhöhtem Download-Traffics entfernen
! Bitte um Verständnis !