Warum bist du Fotograf geworden?

 

Jonas:

Ich denke wie bei vielen meiner Kollegen auch, ist der Beruf aus einem Hobby bzw. einer Leidenschaft entstanden. Es ist für mich einfach unglaublich entspannend einer kreativen Tätigkeit nachzugehen. Ich bin nach dem Berufskolleg Produktdesign und nach der Fachhochschulreife in den Beruf Mediengestalter eingestiegen. Dort habe ich gemerkt, dass mich das Fach Fotografie am meisten interessierte. Zu diesem Zeitpunkt war die Fotografie dann noch ein Hobby, welches aber für den nötigen Ausgleich sorgte. Mit Unterstützung meines Vaters Gunar, der ebenfalls nebenberuflich fotografiert und journalistisch tätig ist, habe ich angefangen Portraits zu fotografieren und erkannte das ich meinen Traumberuf gefunden hatte. Nach einigen Jahren der Übung und Workshops bei namhaften Fotografen, wagte ich dann 2016 den Schritt zur Fotografie und unterstützte meinen Vater als Angestellter in dessen Betrieb, den ich später mal als Selbstständiger übernehmen werde. Ich liebe es kreativ zu arbeiten und bin an keinen festen Ort gebunden, man könnte fast sagen: Die ganze Welt ist mein Arbeitsplatz. Das alles sind Faktoren die nicht viele Berufe besitzen.

 

Was zählt zu deinen Aufgaben als Fotograf/in?

 

Jonas:
Oh, auf jeden Fall viel mehr als gedacht! Mal abgesehen vom Fotografieren und der Bildbearbeitung kommen noch viele weitere Aufgaben auf mich zu. Wer gewerblich fotografiert muss z.B. Rechnungen schreiben, Buchführung, Kunden akquirieren, Besprechungen abhalten, Werbung machen, sich ständig weiterbilden, die Social Media Kanäle pflegen, Workshops planen usw. Man wird eigentlich zu einem richtigen Multitalent. Ich halte mich auch technisch ständig auf dem Laufenden, denn auch hier gibt es regelmäßig Neuerungen. Und wenn man da was verpasst verliert man schnell den Anschluss. All das muss natürlich in den Tagesablauf mit eingeplant werden. Es gab im Internet mal eine nette Grafik in der dargestellt wurde was ein Fotograf wirklich macht und was die Leute denken was er macht. Das ist schon sehr interessant.

 

Wie hast du dich zum Fotografen aus-, bzw. weitergebildet?

 

Jonas:

Man könnte es grob unter "Learning by Doing" zusammenfassen. Naja ganz so einfach ist es dann doch nicht, ich habe viel von anderen Fotografen gelernt. Einige davon befinden sich im Bekanntenkreis andere sind professionelle Trainer. Bei Letzteren habe ich alle möglichen Workshops, Videos und Hörbücher konsumiert. Besonders zu erwähnen sind hier Nina Schnitzenbaumer, Calvin Hollywood oder Felix Rachor. Ich denke von ihnen habe ich das meiste gelernt. Eine klassische Ausbildung zum Fotografen kam für mich eigentlich nicht in Frage, da Fotografieren für mich eine kreative Arbeit ist und sich nicht durch Regelwerke vorschreiben lässt. Aus diesem Grunde habe ich mich für den autodidaktischen Weg entschieden, dieser dauert zwar länger, aber ich denke für kreatives Arbeiten ist er wesentlich besser. So kann ich meinen eigenen Stil entwickeln. Inzwischen habe ich schon knapp 13000 Follower auf Facebook und über 16000 aufInstagram welche mir folgen.

 

Was war deine größte Herausforderung, als du dich entschieden hast bei deinem Vater als Fotograf einzusteigen?

 

Jonas:
Die Preisfindung für das eigentliches Produktportfolio und meiner Zielgruppe war am Anfang echt schwierig, man muss schon sehr gut kalkulieren und man vergisst trotzdem bestimmte Sachen die nun mal bezahlt werden müssen. Schwierig ist es auch erstmal neue Kunden oder Modelle zu finden. Ich war in Köln bei der Photokina, beim Stegerwalk in Nürnberg, Meetup auf dem Killesberg Stuttgart und in Mannheim oder auf einem Fotoworkshop in einer Finka auf Mallorca und habe da viele Models kennen gelernt, welche dann auch zu mir kamen. Auch durch die langjährige Bekanntheit von Fotodesign Haid ist mir der Einstieg leichter gefallen. Das professionelle Foto-Equipment wurde dann verdoppelt und erneuert. Letzten Herbst habe ich den ersten eigenen Workshop und ein Meetup im Kurpark Bad Imnau gegeben. Es war ein voller Erfolg. Weitere sind bereits mit attraktiven Models geplant.

 

Auf welchen Bereich der Fotografie hast du dich spezialisiert?

 

Jonas:
Zu Anfang meiner Tätigkeit habe ich fotografiert was ich nur konnte, so habe auch in alle Richtungen geworben. Ich habe noch eine Drohne für Landschaftsbilder gekauft. Der einzige Vorteil an dieser Taktik war das Sammeln von Erfahrung. Nach und nach erkannte ich, dass dies aber überhaupt keinen Sinn macht. Meine persönliche Meinung ist hier: Wer alles macht, der kann nichts zu 100% machen. Wer sich spezialisiert macht zwar nur einen kleinen Bereich, aber dafür mit voller Leistung. Richtig gut war ich immer in der Portraitfotografie mit natürlichem Licht. Hier hatte ich auch den meisten Spaß bei der Arbeit. Und das ist bis heute mein Spezialgebiet. Natürlich macht man auch mal was in andere Richtungen, wie z.B. die Arbeit im Studio oder im Hotel, aber das sind dann eher die Ausnahmen in der kalten Jahreszeit. Heute fotografiere ich auch Hochzeiten um etwas Abwechslung in meinen Berufsalltag zu bringen. Manche Bereiche wie die Reisefotografie oder Photoshop-Composings sind dann eher als Hobby anzusehen. Das mache ich dann nur für mich.

 

Was gefällt dir an deinem Beruf am meisten?

 

Jonas:

Nun, ich liebe es einfach in der freien Natur mit Menschen zu arbeiten. Ich hatte ja schon erwähnt das ich es liebe frei zu arbeiten und nicht an einen Ort gebunden bin. Die Interaktion zwischen Model und Fotograf steht dabei im Vordergrund. Ich mag keine 0-8-15 Shootings bei denen der Fotograf einfach nur Anweisungen gibt und abdrückt. Die Kunden zahlen für ein Shooting weil sie etwas Besonderes haben wollen und das mache ich: Ich gebe ihnen ein Erlebnis. Die strahlenden Gesichter, die die Kunden nach dem Shooting haben sind dann nur noch bei der Bildübergabe zu toppen. Kurz gesagt, ist das schönste, dass ich mich mit meinen Kunden freuen kann. Zum Schluss kann ich nur ein altes Sprichwort erwähnen: "Wer sein Hobby zum Beruf macht, der muss nie wieder arbeiten." Dieses Sprichwort kann ich nur bestätigen und dadurch ist der Fotograf mein Traumberuf.

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